Über den Bunker

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Der Bunker wurde in den 1940er Jahren gebaut. Das Bild zeigt die Situation vor Ort im Jahre 1941. Aufgenommen ist die Fotografie aus dem Hof der Kaserne und zeigt die gegenüberliegende Bebauung in der Eggerstedtstraße.

Der Auftrag des Polizeipräsidenten zum Bau des Bunkers stammt vom 22. Januar 1941.
Die Erdarbeiten begannen aber erst eineinhalb Jahre später, am 1. September 1942. Zu der Zeit war der Bunker noch mit 9 Geschossen geplant. Die Sohle wurde in drei Abschnitten am 21., 22. und 23. Januar 1943 geschüttet.

Nach den Angriffen im Juli und August 1943 wurde beschlossen, den Bunker mit sechs Geschossen und einer bombensicheren Decke fertigzustellen. Die bombensichere Decke wurde in vier Abschnitten am 24.2., 9., 21. und 31.3.1944 geschüttet.

 

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Der Bunker wurde auf diesem Bild von 1975 von der Eggerstedtstraße aufgenommen. Die Kaserne wurde zu dieser Zeit überwiegend von der Polizei genutzt. Zwei Jahre später wurde die Kaserne zum größten Teil abgerissen. Einzig der „Block 3“, das jetzige Frappant blieb bestehen.

 

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Die nachfolgende Bebauung schließt den Bunker ein und bildet nun eine Flucht zur Eggerstedtstraße. Der Bunker wurde in den Jahren von 1982 bis 1984 als Zivilschutzanlage   für einen 10-stündigen Aufenthalt (d.h. u.a. ohne Netzersatzanlage, Liege- und Sitzmöglichkeiten) wiederhergestellt.
Im Februar 1984  wurde die Anlage an das Bezirksamt Altona zur Wartung, Betreuung und Instandhaltung übergeben.

Die Bilder, aufgenommen 1998, zeigen den Bunker vom Hof der benachbarten Bauten der Lehrerbau Genossenschaft und von der Eggerstedtstraße.

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Zuletzt wurde  der Bunker von verschiedenen Theatervereinen zum Bau von Bühnenbildern und zur Aufbewahrung von Kulissen, Requisiten und Kostümen benutzt.